jayblog

Ein Weblog für mich und alle Anderen, die es interessiert

Schon öfters wollte ich mich damit befassen, aus mehreren Einzelbildern ein Panoramafoto zu erstellen. Denn durch verschiedene Artikel bei heise oder im Magazin Linux-User – z.B. hier, hier oder hier – wurde ich immer wieder auf die Thematik aufmerksam, hatte jedoch nie hierfür geeignete Einzelaufnahmen zur Hand.

Im diesjährigen Ski Urlaub fiel es mir beim Anblick der grandiosen Bergkulisse wieder ein und ich machte einfach ein paar Aufnahmen mehr.

Wieder zu Hause angekommen, habe ich mich nach Softwatre umgesehen, mit der man das “Stitching” – das Zusammenfügen der Bilder durchführen kann. Bei heise online gibt es hierfür verschiedene Software und ein Artikel bei heise Foto vergleicht einige der Programme miteinander.
Meine Wahl fiel auf das Programm hugin, das bei den von mir genutzten Linux Distributionen Debian und Ubuntu verfügbar und einfach nachinstallierbar ist. Es gibt zwar auch ein Tutorial zur Nutzung der Software, aber mit dem Wizard funktionierte das Zusammenfügen auch ohne lange Einarbeitung.

Für die Erstellung habe ich die folgenden fünf Bilder verwendet:

Nach man den “Hugin – Panorama-Editor” gestartet hat, führt man nacheinander folgende Schritte aus:

1. Bilder laden…
Hier werden die Bilder ausgewählt, die zu einem Panorama zusammengesetzt werden sollen.

2. Ausrichten…
Das Programm versucht, Deckungspunkte zu identifizieren und die Bilder entsprechend auszurichten. In der folgenden Vorschau sieht man schonmal grob das Ergebnis.

3. Erstellen des Panoramas…
Nach Eingabe eines Dateinamens folgt der rechenintensive Teil des Vorgangs. Das Panoramabild wird erzeugt und als TIFF Datei abgespeichert.

Das Ergebnis sieht dann wie in dem folgenden Bild aus:

Nun noch das Bild zuschneiden und die nicht abgedeckten Bereiche entfernen:

Das Endergebnis erfüllt zwar nicht professionelle Ansprüche, ist für meine Zwecke aber durchaus ausreichend.


Wer abwechselnd mehrere Rechner benutzt und mit diesen im Internet surft, kommt früher oder später sicherlich in die Situation, dass er Lesezeichen gerne zwischen den Rechnern synchronisieren würde. Hierfür nutze ich das Firefox-Plugin Xmarks (früher Foxmarks) genutzt. Hierbei wird auf einem Server von Xmarks ein Benutzeraccount erstellt und dort werden dann alle Bookmarks und Passwörter (konfigurierbar) abgespeichert. Der Dienst bietet auch eine Versionierung und den Zugriff auf die Bookmarks per Weboberfläche an, z.B. wenn man an einem fremden Rechner sitzt und das Plugin nicht installieren kann/darf/möchte. Die Synchronisation funktioniert nicht nur zwischen mehreren Firefox-Installationen, die Synchronisationsmöglichkeit gibt es mittlerweile auch für den Internet Explorer, für Google Chrome und für Apples Safari.
Neben der Abspeicherung auf den Servern von XMarks bietet das Plugin auch die Möglichkeit an, die entsprechenden Dateien auf einem FTP oder WebDAV Server zu speichern. Wenn man seine Daten gerne in eigener Hand behalten möchte, sicherlich eine lohnenswerte Alternative.
Eine andere Methode zur Synchronisation stammt direkt von Mozilla und nennt sich Weave. Weave ist mittlerweile in Version 1.0 freigegeben worden und wird demnächst intensiver getestet. Das Plugin habe ich schonmal installiert und ein Minimalserver ist auch schon vorbereitet.


Schneefall

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Nachdem heute auch hier der erste Schnee gefallen ist und auf den Straßen Salz gestreut wurde, ist die Motorrad-Saison nun wirklich beendet.


Mauskonfiguration

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Vermutlich durch die Änderung der Behandlung der Eingabegeräte unter X11, bzw. des unter Linux verwendeten X.org Servers wurde bei meinen USB Mäusen mit Scrollrad und mehreren Tasten die Zusatztaste nicht mehr als mittlere Maustaste verwendet. Stattdessen wurde die Funktion der mittleren Maustaste durch Drücken des Scrollrades übernommen. Da ich sehr viel mit der mittleren Taste arbeite (Einfügen von Text, Öffnen von Links, …) wollte ich diese Funktionalität wieder auf die Zusatztaste an der Maus legen und habe mich um die Konfiguration gekümmert. Nach ein wenig Recherche im Internet fand ich auch Hinweise, wie man die Tasten entsprechend belegen kann. So ist jeder Maus-Taste ein “Button-Code” zugewiesen. Die aktuelle Belegung kann man sich mit dem Befehl

xmodmap -pp

anzeigen lassen. Mit dem Programm

xev

kann man ermitteln, welcher Button-Code beim Drücken einer Maustaste geschickt wird. Wie zu erwarten wurde für die linke Maustaste der Code “1″, für die rechte Maustaste der Code “3″ und für das Scrollrad der Code “2″ angezeigt. Für die usatztaste, welche die Funktion der mittleren Maustaste übernehmen soll, wird der Code “8″ ausgegeben.

Die Änderung der Zuordnung gestaltet sich sehr einfach, es muss nur per xmodmap die Tastenbelegung gesetzt werden. Für meine verwendete Maus:

xmodmap -e "pointer = 1 8 3 4 5 6 7 2 9"

Somit wird die Funktion der mittleren Maustaste durch die physische Taste “8″ übernommen. Um die Änderung nicht bei jedem Einloggen von Hand vornehmen zu müssen, kann der Befehl in den Autostart übernommen werden. Unter GNOME auf Ubuntu 9.10 geschieht dies durch einen Eintrag über System/Einstellungen/Startprogramme, Hinzufügen:

Name: Mauskonfiguration

Befehl: xmodmap -e "pointer = 1 8 3 4 5 6 7 2 9"

Somit wird die Konfiguration bei jedem Login gesetzt und ich kann die Maus wieder wie gewohnt benutzen.


Fotoretusche

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Vor einiger Zeit schon bin ich über zwei Weblog Artikel gestolpert, in dem beschrieben wurde, wie man mit gimp Gegenstände aus einem Bild retuschieren kann. “Interessant” dachte ich mir und hab’ die Links abgespeichert.

Gestern nun haben wir Urlaubsbilder ausgewählt, von denen wir Papierabzüge bestellen wollen. Bei der Ansicht der Bilder habe ich ein Schönes entdeckt, aber meine Frau hat sich gleich beschwert “ich will aber nicht, dass mir der Leuchtturm aus dem Kopf wächst”. Da ist mir der oben genannte Artikel wieder eingefallen, also habe ich mit “aptitude install gimp-resynthesizer” das erforderliche Plugin installiert und das Bild korrigiert, was wirklich sehr einfach ist und ein sehr gutes Ergebnis liefert.

Erstmal das Bild in gimp öffnen:

screen_001

Danach das zu entfernende Objekt markieren. Verwendet wird hierzu das Werkzeug “Freie Auswahl”:

screen_002

Nun wird lediglich noch der Filter aufgerufen: “Filter/Abbilden/Resynthesize…”. Die Stelle, an der sich der Leuchtturm befand bleibt noch markiert:

screen_003

Das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

screen_004

Hintergrundinformationen über das Plugin kann man auf der Homepage des Authors nachlesen.

Heute Morgen ist auf heise online auch ein Bericht über Bildmanipulation veröffentlicht worden.